Kein Platz war mehr frei

 

Die Mensa des Otto-Schott-Gymnasiums war brechend voll – kein Sitzplatz war mehr zu bekommen bei der Adventfeier, zu der die AWO Gonsenheim und Mombach eingeladen hatten. Wie jedes Jahr war nicht nur die Veranstaltung kostenfrei und offen für jedermann, auch Kaffee und Kuchen gab es für die vielen Gäste der Veranstaltung gratis.

Sicherlich war die große Resonanz auch auf die Zusage von Herbert Bonewitz zurückzuführen. Der unnachahmliche, in der ganzen Republik bekannte Mainzer Kabarettist erfreute das Publikum mit „Vorweihnachtlichen Satiren“. Dabei erinnerte Bonewitz das Publikum auch an die Verantwortung im Umgang mit „Fremden“. Im Laufe der Geschichte, so Bonewitz, hätten es die Meenzer immer gut verstanden, die „Fremden“ auch zu integrieren – und zwar nach der Meenzer Lebensart: “Leben und leben lassen!“.

Die Mainzer Baudezernentin Marianne Grosse las den AWO Mitgliedern und Gästen eine Weihnachtsgeschichte vor und sowohl Doris Ahnen als auch Alt-Ortsvorsteher Bernhard Breit äußerten auf die Frage vom Nikolaus, was denn ihre Wünschen für das Jahr 2016 wären: „Frieden in den vom Krieg und Terror geschundenen Ländern unserer Erde!“

Musikalisch erlebten die Teilnehmer eine ganze Palette weihnachtlicher Klänge vom Chor der Straßenbahner „Elektro“ und von der Musikschule Korth, die mit fast 30 Kindern ihr Gelerntes auf der großen Bühne zeigten. Das frisch vermählte Paar Saskia (Querflöte) und Sven Haas (Gitarre) begeisterten ihre Zuhörer mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen und Hennes Diezinger spielte Weihnachtsmelodien auf dem Akkordeon. Ergänzt wurde das bunte Programm noch durch Vorträge von Sabine Eisinger und Lore Hartmann. Durch das Programm führte in gewohnter professioneller Art und Weise Heinz Eisinger.

Die Vorsitzenden Dieter Klauer (Gonsenheim) und Irene Diezinger (Mombach) und der neue Vorsitzende der AWO Gonsenheim/Mombach e.V. (ab 01.01.2016) Jens Carstensen freuten sich über so viel Zuspruch und dankten den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.